HEIMATSUCHER ermutigt mit Holocaust-Überlebensgeschichten junge Menschen jeder Bildungsschicht dazu, sich vertieft mit der Geschichte des Nationalsozialismus auseinander- und aktiv gegen Rassismus im Heute einzusetzen.

Insbesondere junge Menschen verstehen die Bedeutung von Geschichte für ihr eigenes Leben erst durch die Begegnung mit einem Zeitzeugen. Doch die Zeitzeugen werden nicht mehr lange sprechen können. Damit sie nicht verstummen, erzählen wir ihre Geschichten

über das Leben vor, während und nach dem Holocaust weiter. In der HEIMATSUCHER-Wanderausstellung sowie in Schulprojekten lernen Schüler*innen ab der 4. Jahrgangstufe

Überlebensgeschichten kennen und werden selbst zu Zeugen der Zeitzeugen: zu »Zweitzeugen«. Sie fühlen mit, fragen nach, antworten den Überlebenden in Briefen und setzen sich in eigenen Projekten für ein tolerantes Miteinander ein. Denn die Geschichten

der HEIMATSUCHER thematisieren nicht nur die Zeit des Holocausts. Es sind gleichzeitig Beispiele des Überlebens, die dazu ermutigen, sich für andere einzusetzen.

Mit unserer Arbeit stellen wir uns der gesellschaftlichen Verantwortung für Demokratie. Wir

möchten den nachfolgenden Generationen die Möglichkeit geben, hieran teilzuhaben. Das Forum Eltern und Schule bietet in Kooperation mit dem Heimatsucher e. V. Seminare und Fortbildungen unter dem Dach „Zweitzeuge werden und Zweitzeuge sein“ an.