Bei Interesse an einem Seminar in unserem Halbjahresprogramm kontaktieren Sie uns doch bitte.

Das Forum Eltern und Schule ist eine nach dem Weiterbildungsgesetz des Landes Nordrhein-Westfalen anerkannte Einrichtung der politischen Erwachsenenbildung. Träger ist die Gemeinnützige Gesellschaft Gesamtschule Nordrhein-Westfalen e.V.

Wir arbeiten hauptsächlich im Bereich Bildungspolitik und unterstützen nachfolgend näher erläuterte Arbeitsbereiche.

Bildungspolitik

Schulisches Engagement
Lebenslanges Lernen
Bildungsberatung

Demokratie

Beteiligungsorientierte Verfahren zur Weiterentwicklung der Demokratie

Arbeitswelt und Politik

Arbeitswelt und Politik – Globalisierung – Gewerkschaftspolitik – Soziale Bewegungen

Gender und Vielfalt

Genderpolitik und Qualifizierung für Vielfalt

Schule als politischer Lernort

Die Schule führt zu selbstständigem Urteil und zu eigenverantwortlichem Handeln; sie vermittelt Kenntnisse und Fertigkeiten mit dem Ziel, die freie Entfaltung der Persönlichkeit und die Orientierung in der modernen Welt zu ermöglichen sowie zur Erfüllung der Aufgaben in Staat, Gesellschaft und Beruf zu befähigen.

In der Schule lernen nicht nur die Schülerinnen und Schüler, und die lernen auch nicht nur ihren „Stoff“. In der Schule lernen auch die anderen „Mitwirkenden“ und Beteiligten, die Lehrerinnen und Lehrer, die Schulleitung, die Sekretärinnen, die Hausmeister sowie alle Menschen, die Tätigkeiten für die Schule verrichten – oder sie könnten es zumindest.

Die Schule ist ein gesellschaftlicher Bereich wie ein Betrieb, ein Geschäft, eine Bank, in der Menschen als „ArbeitnehmerInnen“ arbeiten, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. Die Schule ist darüber hinaus eine staatliche Institution, die einen staatlichen Auftrag zu erfüllen hat. In der Schule gibt es eine Menge zu lernen – nicht nur für die Schülerinnen und Schüler. Daran ändert sich auch nichts, wenn viele der Erwachsenen meinen, ihr eigenes Lernen abgeschlossen zu haben.

Schule ist heute noch eine streng hierarchisch gegliederte Organisation trotz einiger Beteiligungsmöglichkeiten und -rechte von LehrerInnen, SchülerInnen und Eltern. Sie gleicht mehr dem alten fordistischen Modell der Fabrikarbeit, in dem jeder Arbeiter seinen Platz und seine genau definierte Tätigkeit zugewiesen wird.

Kiloschwere Ordner von Gesetzen, Erlassen, Verordnungen etc. schreiben teilweise detailliert das Handeln von Schulleitungen und LehrerInnen vor, begleitet von Lehrplänen und Richtlinien und ergänzenden Testvorschriften, die bis in die einzelne Unterrichtsstunde wirken.

Ähnlich wie in der Industrie, im Handel und anderen Sektoren seit den 80er Jahren zeigt sich in Schule immer deutlicher, dass diese Organisationsform zu starr ist, um auf Veränderungen zu reagieren.

Peter Senge, der bekannteste Autor von „Die lernende Organisation“, bezeichnet als wichtigste Voraussetzung für ihre Existenz, dass „die Menschen kontinuierlich die Fähigkeit entfalten, ihre wahren Ziele zu verwirklichen, in denen neue Denkformen gefördert, und gemeinsame Hoffnungen freigesetzt werden und in denen Menschen lernen, miteinander zu lernen“.

Sieht man davon ab, dass die bildungspolitischen Vorgaben und Rahmenbedingungen noch weit davon entfernt sind, Schule als lernende Organisation zu fördern, stellt sich dennoch die Frage, wie sie sich dahin entwickeln könnte, wenn sie dürfte.

  • Wie sieht das Lernen von Organisationen aus, welche Wege, Verfahren, Mittel, Methoden gibt es, die einzelnen Menschen in einer Organisation zu gemeinsamem Lernen zu befähigen?
  • Welche Möglichkeiten und Wege der Selbststeuerung gibt es und wie können sie von den einzelnen Schulen genutzt werden?
  • Wieweit geht die gesamtgesellschaftliche Steuerung im Verhältnis zur Selbststeuerung der einzelnen Schulen?

"Lernende Schule" – eine beteiligungsorientierte Organisation von Schule

Eine Lernkultur, die das Lernen fördert

In der Schule lernen nicht nur die SchülerInnen, aber ihr Lernen steht im Mittelpunkt. Was fördert ihr Lernen und was behindert es?

Zu dieser zentralen Frage, auf die die Kognitionspsychologie und seit kürzerem die Gehirnforschung Antworten gefunden hat, passen die Vorstellungen nicht mehr so recht, die Lehrerin / der Lehrer vermittelt den SchülerInnen Kenntnisse, die diese lernen. Das Lernen scheint sehr viel komplexer und durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst.

Das Lernen ist eine eigenständige Tätigkeit des Lernenden, die umso wirksamer ist, desto mehr Eigenständigkeit Beachtung findet.

Die Verlagerung des Augenmerks vom Lehrenden mit seinem methodisch-didaktischen Rüstzeug zur Vermittlung von Wissen hin zum Lernenden hat mit Diskussionen um Schülerorientierung und „Lernen lernen“ zumindest begonnen. Auch durch die Forschungen und Diskussionen zu „lebenslangem Lernen“ ist deutlich geworden, dass Erwachsene mit der in unserer Schule erfahrenen Lernsozialisation, dem Lernen im späterem Leben häufig nicht gerade positiv gegenüber stehen.

Im Unterricht werden Regeln und Strukturen vermittelt, begleitet von Beispielen und ergänzt durch Übungen. Unser Gehirn speichert aber solche Regeln nicht längerfristig als solche, sondern verdichtet Beispiele eigenständig zu Mustern. Erhält es die Gelegenheit mit mehreren spezifischen Mustern zu arbeiten (fachbezogen, alltagsnah, emotional, sozial-kooperativ), so erlangt das Gelernte eine höhere „Repräsentanz“, was nichts anderes bedeutet als dass das Gelernte stärker verankert und vielfältiger abrufbar ist. Ein streng fachbezogenes Lernen im Unterricht, bei denen ein Anknüpfen an alltagsnahen, emotionalen u.a. Erfahrungsbereichen ausgeschlossen wird, ist demnach – gelinde gesagt – nicht „gehirnfreundlich“.

Die Bestärkung der Erkenntnis durch die Ergebnisse der Gehirnforschung, dass Denken und Fühlen immer zusammengehen, ist ein weiteres Beispiel. Emotionale Erregungszustände wie Angst und Stress haben unmittelbar Auswirkungen auf das Lernen. Wertschätzung individueller Fähigkeiten, eine auf Anstrengung angelegte Lernatmosphäre und ein gutes soziales Klima sind Schlüsselvariablen für erfolgreiches Lernen und Leisten.

Eine Lernkultur, die das Lernen fördert, umfasst demnach eine Vielzahl von Faktoren, die zusammenwirken müssen:

  • Der Blick auf den einzelnen Schüler / die einzelne Schülerin und seine / ihre Wertschätzung,
  • das Anknüpfen an seinen / ihren Kompetenzen und Erfahrungen und deren Weiterentwicklung, im fachlichen Lernen wie auch in der Lernentwicklung,
  • Klarheit auf Seiten der „Lehrenden“, dass auch sie Lernende sind, indem sie gemeinsam mehr über die einzelnen SchülerInnen lernen und ihr Lernen Auswirkungen auf das der SchülerInnen hat,
  • ein angstfreies soziales Klima, in dem es sowohl den Lernenden als auch den „Lehrenden“ Freude macht, gemeinsam zu arbeiten
  • und nicht zuletzt Rahmenbedingungen, die die Entwicklung einer solchen Lernkultur unterstützen und fördern.

Von und mit anderen lernen – landesweit und europaweit

Jede Schule wird fast tagtäglich mit Problemen konfrontiert, für die sie kurz- oder langfristige Lösungen entwickeln muss. Jede Schule entwickelt eigene Initiativen in Hinblick auf Schwerpunkte, Fächer, Lernwege, Zusammenarbeit mit Eltern, kulturelle oder politische Projekte, Kooperation mit außerschulischen Partnern etc.

Wenn diese Initiativen nicht im Zusammenhang mit einem bildungspolitischen Schwerpunkt stehen oder von einer gesellschaftlichen Organisation – wie bspw. einer Stiftung – besonders unterstützt werden, erfährt außerhalb der Schule kaum jemand von dieser Arbeit.

Mit anderen Worten, viele Räder werden immer wieder neu erfunden, unter hohem Aufwand von Kraft und Zeit und bei häufiger Wiederholung derselben oder ähnlicher Fehler. Manchmal ist es nur eine Idee, eine Vision, die Kraft entwickeln könnte, wenn bekannt wäre, dass an anderer Stelle diese oder eine ähnliche Idee bereits in der Praxis erprobt wird.

Wir möchten im Rahmen unserer Möglichkeiten auf Innovationen, die wir für wichtig erachten, aufmerksam machen und für sie ein Forum bereitstellen. Das reicht von Veröffentlichungen auf dieser Website über Seminare bis hin zu transnationalen Projekten auf europäischer Ebene wie dem Comenius-2.1 Projekt EU-MAIL (2003 bis 2006), an dem wir als koordinierende Einrichtung mitgewirkt haben.

Den grenzüberschreitenden Austausch versuchen wir darüber hinaus mit unseren Seminaren in Europa zu unterstützen:

Schulalltag meistern Was wären Schulen ohne die Menschen?

Schulentwicklung bedeutet immer auch gleichzeitig Stärkung der Menschen, die Schule weiter entwickeln wollen und sollen. Schulen brauchen selbstständige LehrerInnen, PädagogInnen und Eltern, die bereit sind, Verantwortung zu übernehmen und Schule zu gestalten.

Das Forum Eltern und Schule hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen im System Schule zu unterstützen, damit diese gute Schule gestalten können.

Eine starke, bewegliche Schule braucht starke und bewegliche Lehrkräfte und Pädago­gInnen, die motiviert sind, mit Eltern und SchülerInnen gemeinsam Schule weiter zu entwickeln. In Zeiten der Neuorientierung darf der Blick nicht verschlossen sein für die Tatsache, dass Lehrerinnen und Lehrer, SozialpädagogInnen und SozialarbeiterInnen eine gesundheitlich stark belastete Berufsgruppe darstellen.

Krankheitsbedingte Frühpensionierungen von Lehrkräften und PädagogInnen stellen heute ein gesellschaftliches, volkswirtschaftliches und sozial medizinisches Problem ersten Ranges dar.

Der Anteil der vorzeitigen Dienstunfähigkeit an den jährlichen Ruhestandseintritten liegt in dieser Berufsgruppe seit Jahren zwischen 50 und 60 Prozent, wobei der gesundheitlich begründete Berufsausstieg durchschnittlich 10 Jahre vor der Regelaltersgrenze von 65 Jahren erfolgt.

Sozialmedizinische Untersuchungen belegten in den letzten Jahren die herausragende Bedeutung psychischer und psychosomatischer Erkrankungen im Frühpensionierungs- geschehen, wobei die Prävalenz derartiger Leiden bei Lehrerinnen durchweg höher ist als bei Lehrern (Päd Forum Heft 3, Juni 2004).

 
Schauen wir uns die „Frühpensionierungsleiden“ genauer an, stehen psychische Erkrankungen mit 52 Prozent im Vordergrund (Päd Forum Heft 3, Juni 2004).

Das Forum Eltern und Schule bietet Seminare und Projekte für Lehrerinnen und Lehrer im prophylaktischen Bereich an:

  • landesweit, überregional als auch regional,
  • schulformspezifisch als auch schulformübergreifend,
  • ortsnah als auch schulintern.

Selbstverständlich schneiden wir unser Angebot auch auf die anderen in Schule beteiligten Gruppen zu: SchulsozialarbeiterInnen, SchulpsychologInnen, Eltern, Kinder und Jugendliche.

Verbesserung der Kommunikation
in der Schule

Eine gute Kommunikation ist Voraussetzung für das Funktionieren von Schule. Doch kaum ein Bereich ist so schwer in die Praxis umzusetzen wie eine gelingende Kommunikation. Wir bieten Ihnen Kompetenzerwerb in den unterschiedlichen kommunikativen Bereichen:

  • Konstruktive Zusammenarbeit auf allen Ebenen ebenso wie
  • konstruktives Streiten,
  • Reflexion und
  • Training verbalen sowie nonverbalen Verhaltens,
  • Konfliktmanagement.

Die Verbesserung der Kommunikation kann in den einzelnen Gruppierungen trainiert werden (Lehrerinnen und Lehrer / Schülerinnen und Schüler / Eltern) oder auch gemeinsam.

Zur Stärkung der Kommunikation haben wir zwei zertifizierte Ausbildungen entwickelt:

  • Grundlagen der Moderation für LehrerInnen, Eltern, SchülerInnen
    und andere an Schule interessierte Personen
  • Zertifizierte Ausbildung zum Schulcoach

Grundlagen der Moderation für LehrerInnen, Eltern,
SchülerInnen und andere an Schule interessierte Personen

Die drei Säulen angstfreier und professioneller Gruppenmoderation

Die Fortbildungsreihe wendet sich an Lehrerinnen, Eltern, SchülerInnen und andere an Schule interessierte Personen, sowie Menschen in sozialen Arbeitsfeldern, die mit Gruppen arbeiten (müssen). Sie besteht aus drei Einzelbausteinen, die Ihr Know-how stärken, in und mit Gruppen effektiv und ergebnisorientiert zu arbeiten.

  1. Die Säulen professioneller Gruppenleitung:
    Gruppen leiten – moderieren – wann und wie?
  2. Redebeiträge überzeugend einbringen
    – Die Kunst des Auftritts
  3. Konfliktlösungstraining und Umgang mit schwierigen
    GesprächspartnerInnen

Zertifizierte Ausbildung zum
Schulcoach

Ausgangssituation

Externe Beratungsangebote für Schule, sowie Unterstützung in Konfliktsituationen gibt es, können aber häufig nicht in Anspruch genommen werden.

Unterrichtspflicht, nicht ausreichende Stundenkontingente und häufig auch persönliche Ängste hintern Lehrkräfte und Schulen bei der Hinzuziehung von externen BeraterInnen.

Der gut ausgebildete Schulcoach (Lehrkraft mit Zusatzausbildung) ist in der Lage, systemimmanent beratend aktiv zu werden. Er tritt mit dem Anspruch an, der Schule qualitativ hochwertige Unterstützung im Organisatorischen und im Zwischenmenschlichen zukommen zu lassen.

Einsatzgebiete

Mit der Einführung von Schulcoaches an allen Schulformen sollen folgende Ziele erreicht werden:

  1. Qualitätsverbesserung und -sicherung der internen Schulberatung
    Das Curriculum soll durch strukturierte Schulungsmodule interessierte Lehrkräfte zur professionellen Beratung von Schule führen und hierdurch zur Verbesserung des Schulklimas beitragen.
  2. Unterstützung der Organisationsentwicklung
    Der Schulcoach wird sowohl in der Organisationsentwicklung der Schule, der Beratung einzelner KollegInnen und des Kollegiums aktiv. Darüber hinaus kann er ebenfalls beratend Eltern und SchülerInnen zur Seite stehen.
  3. Konfliktmoderation
    Durch klare, vorgegebene Strukturen kann der Schulcoach Unterstützung geben bei Konflikten zwischen KollegInnen, Schulleitung und Kollegium, Schulleitung – Kollegium – Elternschaft.
  4. Verbesserung der Zusammenarbeit
    Ziel- und ergebnisorientierte Moderation von Teamsitzungen, Verbesserung der Kommunikation aller Beteiligten fällt ebenfalls in seinen Tätigkeitsbereich. Ein Großteil der erworbenen Coaching-Kompetenzen können an andere weiter vermittelt werden.

Der Qualitätsanspruch eines Schulcoach besteht darin, nicht „alles“, sondern das „Richtige“ für seine Schule, das Kollegium, den einzelnen Ratsuchenden zu tun. Dies erspart der Schule „Unnötiges“.

Er arbeitet hinzufügend, unterstützt seine Umgebung durch Erweiterung der Sichtweisen und Handlungsalternativen durch Perspektivwechsel. Im Abgrenzung zu Supervision arbeitet der Schulcoach im vorgegebenen Dreierschritt:

  1. Zielsetzung, Zieldefinition, Zielüberprüfung
  2. Ressourcenaktivierung
  3. Umsetzung der Ziele Schritt für Schritt

Selbstverständnis

Der Schulcoach arbeitet im Beziehungsdreieck Coaching – Teaching – Consulting:

Bild

In der Ausbildung erlernt er das nötige Know-how, um mit Coaching-Kompetenzen im System Schule unterstützend zu arbeiten. Als Lehrerin bzw. Lehrer ist er Fachfrau bzw. Fachmann im Bereich Teaching. Im Bereich Consulting sollte er Interesse und Erfahrungen mit dem System Schule, Beratung, Fortbildung haben.

Das Ausbildungsteam

  • Daniela Gurn, Diplom Theologin, systemischer Coach, Kommunikations- und Verhaltenstrainerin
  • Ike Sprenger, Diplom Pädagogin, systemischer Coach, Leitungsteam Forum Eltern und Schule
  • Beate Vohwinkel, Lehrerin, systemischer Coach, Moderatorin in der Lehrerfortbildung
  • Martina Wolf-Sedlatschek, Diplom Pädagogin, systemischer Coach, langjährige Erfahrung als Elternvertreterin

Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus fördern – lebendige Demokratie – Partizipation

Schulentwicklung und -gestaltung geht nicht ohne Eltern. Partnerschaftliche Zusammen­arbeit der am Bildungs- und Erziehungsprozess Beteiligten (LehrerInnen, Eltern und SchülerInnen) setzt in der Auseinandersetzung eine Begegnung auf „gleicher Augenhöhe“ voraus, die nicht nur strukturell ( Schulgesetz) implementiert, sondern auch in den „Handlungskompetenzen“ der Eltern vorhanden sein muss.

Handlungs- und Gestaltungskompetenz von Eltern werden eine der Gelingensbedingungen für die Demokratisierung der Schulen sein, für die ernsthafte, konstruktive Beteiligung aller am Erziehungs- und Bildungsprozess Beteiligten.

  • Die in Gremien tätigen Eltern benötigen rhetorische Basiskompetenzen , Souveränität bei Präsentationen von Arbeitergebnissen und der Moderation von Gruppen. Dies gilt gleichermaßen für Gesprächs- und Verhandlungsführung und den Umgang mit Konflikten. Eltern benötigen Schlüsselqualifikationen in diesen Bereichen, um die auf sie zukommenden Aufgaben zu lösen.
  • Die Qualität der Elternarbeit motiviert oder demotiviert Eltern zu ehrenamtlichem Engagement. Es gilt daher Elternarbeit zu fördern: zu klären, wozu sich Eltern befähigen wollen und müssen. Hier müssen Module der politischen Elternbildung unterstützend eingreifen.
  • Elternmitwirkung in der Schule, in der Kommune und auf Landesebene ist maßgeblich davon abhängig, bei Eltern entsprechende Kenntnisse anzubahnen und zu entwickeln.

Elternarbeit in Schulen braucht ein maßgeschneidertes Fortbildungsangebot. Das Forum Eltern und Schule hat mit seiner politischen Elternschule Fortbildungsmodule entwickelt, die den Bedürfnissen bezüglich Inhalt, Zeitrahmen und Anreise passgenau entsprechen und zugeschnitten sind auf

  • einzelne Schulen,
  • Stadtelternpflegschaften und
  • Landesverbände.

Übersichtliche Fortbildungsmodule helfen, Eltern zu gewinnen, die Schule ihrer Kinder aktiv mit zu gestalten. Die Fortbildungsmodule umfassen Angebote für Elternvertretungen und solche, die es werden wollen, aber auch Module zu den Bereichen: Zusammenarbeit von Schule und Elternhaus stärken, die Rolle der Eltern in der Schule stärken, Schule und Elternhaus als Lebensraum.

Wenn Sie ein individuelles Fortbildungsanliegen haben bzw. Fortbildungen für eine Elterngruppe suchen, oder einfach nähere Informationen wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere zuständige Mitarbeiterin Ike Sprenger.

Eltermitwirkung – das ist gelebte Demokratie. Wenn Eltern sich fachlich und sachlich kompetent einbringen, so macht dies unsere Schulen ein Stück weit zukunftsträchtiger. In der Gremienarbeit engagierte Eltern sind ein Vorbild für andere Eltern, sich demokratisch einzubringen, gezielte Fortbildungen erleichtern unsicheren Eltern den Schritt zur Mitwirkung. Eine engagierte Eltermitwirkung ist nicht zuletzt auch ein Vorbild für die Schülerinnen und Schüler.

Gelebte Demokratie ist die beste Möglichkeit, das demokratische Grundverständnis der nächsten Generation zu wecken. Das menschliche Gehirn lernt am meisten durch Nachahmung. Erleben SchülerInnen engagierte kompetente Eltern und deren Bereitschaft zum Lernen, so dürfte dies nicht ohne Wirkung für ihre eigenen Aktivitäten bleiben.

Eltern und LehrerInnen müssen sich als gleichberechtigte PartnerInnen im Prozess des Zusammenwirkens wahrnehmen. Schulentwicklung ohne Mitwirkung der Eltern ist eine Rolle rückwärts. Ohne einen pädagogischen Grundkonsens zwischen Schule und Elternhaus tritt Schulentwicklung im besten Fall auf der Stelle.

Um die ihnen zukommenden Aufgaben wahrnehmen zu können, benötigen Eltern neben strukturellen Grundlagen umfangreiche Handlungskompetenzen.

Das Forum Eltern und Schule blickt auf 30 Jahre Erfahrung mit politischer Elternarbeit zurück.

Auf der Basis dieser Erfahrungen und der Grundlage des aktuellen Schulgesetzes möchten wir ein für alle Schulpflegschaften interessantes und nützliches Trainingsprogramm anbieten, das eine Hilfestellung zur Mitwirkung auf gleicher Augenhöhe von Elternhaus und Schule aufzeigt.

Gut verständlich und einsetzbar werden folgende Informationen für die Elternfortbildung an Schulen verarbeitet:

Basiskompetenzen
zur Mitarbeit in der Schule

  • Einführung in das Schulgesetz NRW
  • Rechtliche Rahmenbedingungen für die Elternmitwirkung
  • Gremienarbeit nach dem Schulgeset
  • Erstellen einer Rahmengeschäftsordnung
  • Klärung der Rolle der Eltern – was heißt Schule für mich, wie soll Schule sein?
  • Wie funktioniert Schule eigentlich? – Einführung in die Mitwirkungs- und Gestaltungsmöglichkeiten von Eltern in der Schule
  • Von der Einladung bis zur Nutzung der Informationskanäle in Schule
    – Welche Grundkompetenzen müssen Eltern mitbringen?

Weiterführende Kompetenzen:
Kommunikative Kompetenzen für die Arbeit in Schule trainieren

  • Gruppen leiten, aber wie?
  • Einbringen von Redebeiträgen
  • Leitung von Arbeitsgesprächen, Sitzungen, Elternabenden
  • Konfliktlösung und im Umgang mit schwierigen Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern
  • Moderieren – präsentieren

Wir wünschen Ihnen und uns erfolgreiche Elternarbeit für unsere Schulen.
Nutzen Sie gerne unsere Materialien!

Eltern für die Mitarbeit an der Schule zu gewinnen ist oft eine schwierige Aufgabe.

Auf der einen Seite sind Lehrerinnen und Lehrer vielfach verunsichert im Umgang mit den Eltern „ihrer“ Schülerinnen und Schüler.

Auf der anderer Seite stehen viele Eltern der Institution Schule oft aus eigenen Erfahrungen (als SchülerIn) skeptisch gegenüber. Dort erfahren sie sich nicht selten von LehrerInnen belehrt und in ihrer negativen Erwartung bestätigt. Der partnerschaftliche und hierarchiefreie Dialog hat in solchen Fällen nicht stattgefunden, Eltern bauen Widerstand auf und das Ziel, Eltern als PartnerInnen gewinnen, wurde verfehlt.

Hier setzt das „Forum Eltern und Schule“ mit konkreten Angeboten zur Kompetenz- steigerung von LehrerInnen im Umgang mit Eltern an.

Wenn Sie Interesse an der Verbesserung der Zusammenarbeit mit den Eltern Ihrer Schule haben und mehr Informationen zu diesem Bereich wünschen, wenden Sie sich bitte an unsere zuständige Mitarbeiterin Ike Sprenger.

Zukunft gestalten in solidarisch demokratischer Verständigung

Zukunftswerkstätten und Dialog in der politischen Bildung

I) Zukunftswerkstätten heute:

Partizipation und Inklusion sind zwei Seiten einer Medaille. Das Forum Eltern und Schule ist seit seinen Anfängen in der Entwicklung demokratieförderndwer Formate und Methdoden in der politischen Bildung aktiv und unterstützt dieses Ziel mit diesem Arbeitsschwerpunkt. Dazu hat das Forum Eltern und Schule die fachliche Expertise durch das Forschungsvorhaben von Lars Meyer an der Universität Köln „Zukunft gestalten in solidarisch demokratischer Verständigung – von den Anfängen der Zukunftswerkstatt bis heute . Dabei werden  nachhaltige Demokratisierung und eine inklusiv-partizipative Prozesskompetenz für Bildungsprozesse beschrieben. Gleichzeitig fußt die Forschungsarbeit aber auch die praktische AnwendungArbeit auf mehr als 30 Jahre Tätigkeit im Bereich Demokratisierung in Schule, Sozialraum/Quartieren, Organisationen. Im Vordergrund steht Potentiale des Einzelnen und der Struktur dialogisch in den Blick zu nehmen und für gemeinsame Ziele und Vorhaben nutzbar zu machen.

Hierbei kommen folgende seit Jahren vorhandene (teilweise zertifizierte) Qualifizierungen, Formate und Themen zum Tragen:

(Inklusions)prozessbegleitung (auf der Basis des jahelang erprobten Konzeptes der Montag Stiftung und der eigenen Praxis s.o.)

Zukunftswerkstatt als Beteiligungsinstrument in Entwicklungsprozessen (Schule/Organistaion, Quartier

Zukunftswerkstatmoderatoren – Train the Trainer (in Netzwerken – auch international)

II) Dialog 

Individualität als einzigartig und wertvoll.

In einem geschützten Rahmen haben die Kompetenzen und Fähigkeiten aller Beteiligten die Chance, sich zu entfalten und ausgedrückt zu werden. So entsteht ein gemeinsames Denken und Erkunden. Vielfalt ist erwünscht. Respekt vor unterschiedlichen Tempi, Herangehensweisen, Empfindungen, Lebenswegen, Erfahrungen und Meinungen bereichern das Miteinander. Das Forum Eltern und Schule bietet den Raum für den Austausch auf vielfältige Weise. In unseren Seminaren und Arbeitsbezügen (Schule, Quartier, Projektbezogen, Schul- und Unterrichtsentwicklung etc.) setzten wir immer wieder Teilaspekte davon ein, bringen diese entsprechende Haltung in die Praxis mit, um politische Bildung zu bereichern. 

„Dialogisches Leben ist nicht eins, in dem man viel mit Menschen zu tun hat, sondern eins, in dem man mit den Menschen, mit denen man zu tun hat, wirklich zu tun hat.“

Martin Buber 

Dialog bedeutet auch, eine besondere Haltung einem selbst und anderen Menschen gegenüber ein zu nehmen. 

Hierbei helfen Kernfähigkeiten wie: 

  • Jede*r genießt den gleichen Respekt
  • Ich genieße das Zuhören
  • Wir verzichten auf eine einvernehmliche Lösung
  • Ich spreche von mir als „ich“ und nicht als „man“ 
  • Ich rede von Herzen und fasse mich kurz 
  • Ich nehme Unterschiedlichkeit als Reichtum wahr 
  • ich vertraue mich neuen Sichtweisen an
  • wir suchen nach Ressourcen und Stärken – und nicht nach Fehlern

Dazu veranstaltet das Forum Eltern und Schule Fachtage, Austauschforen und Internationale Treffen.

Arbeitswelt und Politik

Globalisierung – Gewerkschaftspolitik – Soziale Bewegungen

Dieser Themenbereich außerhalb von Schule war von Anbeginn an ein Tätigkeitsfeld des Forum Eltern und Schule. Es begann in den frühen 80er Jahren mit Themen wie Rüstungskonversion und entwickelte sich nach Inkrafttreten des nordrhein-westfälischen Bildungsurlaubsgesetzes weiter zu wirtschafts- und gewerkschaftspolitischen Themenbereichen wie „Entwicklung der Stahl- und Automobilindustrie“, „Veränderung der Produktionsorganisation – ‚lean production'“ und internationalen Aspekten der gewerkschaftlichen Arbeit.

Im Jahr 1991 führte das Forum Eltern und Schule ein internationales Seminar in Liverpool mit Beschäftigten von General Motors / Opel, Bochum und von General Motors / Vauxhall, Liverpool durch. Daraus folgte zwei Jahre später ein weiteres Seminar mit KollegInnen von General Motors in Zaragoza. Ziel dieser Seminare war es, einen Informationsaustausch zu beginnen und Verbindungen zu knüpfen zwischen abhängig Beschäftigten von Unternehmen, deren Führungen sehr eng zusammenarbeiten.

Ein weiteres internationales Seminar führte KollegInnen aus der deutschen Stahl- und Automobilindustrie in die USA, wo ihre KollegInnen in diesen Branchen gegen massive Rationalisierung kämpften. Sie konnten sich in Detroit, Chicago, im Mittelwesten und Süden der USA über die Situation informieren.

Der internationale Aspekt dieser Arbeit hat sich bis heute fortgesetzt mit regelmäßigen Bildungsurlaubsseminaren in Frankreich, die sich mit der dortigen gesellschaftlichen und gewerkschaftlichen Entwicklung auseinander setzen.

Gleichstellung und Gender Mainstreaming und Vielfalt-DIVERSITY

Die Fähigkeiten aller erkennen und produktiv nutzen

Frauenförderung und Gender Mainstreaming sind zwei Wege zur Erreichung des gleichen Ziels: die Gleichstellung von Frauen und Männern zu verwirklichen.

In der Praxis müssen beide Ansätze als Doppelstrategie gefahren werden. Als Doppelstrategie können Frauenförderung und Gender Mainstreaming in allen Handlungsebenen des Schulbereiches darauf hinwirken, eine gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern, Mädchen und Jungen zu erreichen.

Frauenförderung:
Führungsverantwortung in Schule übernehmen

Seit mehr als 25 Jahren beschäftigt sich das Forum Eltern und Schule mit dem Schwerpunkt Frauenförderung. Wir haben Frauenförderpläne mit vielen Schulen gemeinsam entwickelt. Ein ausgefeiltes Qualifikationsangebot unterstützt Lehrerinnen bei der Übernahme von Führungsverantwortung in Schule. Frauenförderung heißt für uns nicht Ausgleich von Defiziten, sondern Ausbau vorhandener Ressourcen von Frauen und Vermittlung von Fähigkeiten für leitende Positionen. Dabei stehen folgende Themen im Mittelpunkt:

  • Schulentwicklung heute
  • Leitbild von Schule und Schulentwicklung
  • Aufgaben und Funktionen in Schule und schulischem Umfeld
  • Schulleitung in der eigenverantwortlichen Schule
  • Konfliktlösung auf Führungsebene
  • Präsentation im Rahmen von Führungsverantwortung
  • Bedarfsanalyse: Welche Kompetenzen will ich erwerben und verstärken?

 

Umsetzung des Landesgleichstellungsgesetzes
Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen

Wir haben maßgeblich an den Inhalten des Landesgleichstellungsgesetzes mitgearbeitet und sehen unsere Aufgabe in der Unterstützung der Umsetzung durch Seminare für Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen, Gleichstellungsbeauftragte und andere an Gleichstellung interessierte Frauen.

Dazu wurde ein spezielles Ausbildungsprogramm für Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen und Gleichstellungsbeauftragte entwickelt mit den Schwerpunkten:

  • Rolle und Aufgabengebiete der Ansprechpartnerinnen für Gleichstellungsfragen
  • Schwerpunktsetzung für die eigene Legislaturperiode
  • Motivation von Lehrerinnen zur Übernahme von Schulleitungsfunktionen
  • Wie kann die Ansprechpartnerin andere Kolleginnen bei der Übernahme von Führungsverantwortung unterstützen?

 

Gender Mainstreaming im Schulbereich

Gender Mainstreaming unterscheidet sich von Frauenförderung und Gleichstellung dadurch, dass es Frauen und Männern die Gleichstellungsverantwortung in ihrem eigenen Aufgabenbereich zuweist und nicht als spezielle Aufgabe von Gleichstellungsbeauftragten definiert.

Das Forum Eltern und Schule befasst sich mit genderbewusster Organisations­entwicklung, Personalentwicklung, Schulprogrammarbeit, aber auch Projekten zur Förderung von Mädchen- und Jungenarbeit.

Genderpolitik und Qualifizierung für Vielfalt

Genderpolitik und Qualifizierung für Vielfalt

Wenn Frauenpolitik kein Kampf um die Rechte von Frauen wäre, sondern ein Werben um die weiblichen Fähigkeiten, wäre unsere Gesellschaft um vieles reicher.

Das Forum Eltern und Schule hat sich seit seiner Gründung mit aktuellen und historischen Fragen der Frauenpolitik beschäftigt.

Dabei ist es uns wichtig, nicht in der zwar notwendigen Analyse zu verharren, sondern in unserer Seminararbeit konkrete Handlungsalternativen zu entwickeln und zu erproben.

Wir bieten ein breit gefächertes Angebot für Frauen aller Berufs- und Altersgruppen mit wechselnden Themenbereichen an. Dabei legen wir Wert auf Kooperation mit anderen Einrichtungen der Frauenförderung und Frauenpolitik.

Ausbildung zum Polit-Coach für Frauen

Immer noch sind Frauen in den Führungsgremien der Parteien unterpräsentiert. Das liegt unter anderem daran, dass Frauen sich erst dann um ein Amt mit Führungsaufgaben bemühen, wenn sie sich sicher fühlen, den damit einhergehenden Aufgaben und Anforderungen gerecht zu werden.

Das Forum Eltern und Schule bietet Ihnen als Einrichtung der politischen Bildung eine Ausbildung zum Polit-Coach an speziell für Politikerinnen und solche, die es werden wollen. Die Ausbildung wird in einem vielfach bewährten Baukastensystem durchgeführt. Sie umfasst zwei Themenblöcke:

  • Grundtechniken der Moderation
  • Coaching – ein kreatives und innovatives Instrument in Beratungssituationen

Gruppen leiten, aber wie?

Ziel des Workshops ist die Vermittlung von Methodenkompetenz für einzelne Gruppenphasen.

  • Ankommen – Auftauen – Orientieren
  • Gärung und Klärung
  • Arbeitslust und Produktivität
  • Abschluss und Abschied

Literatur:
Ike Sprenger: Gruppen leiten, Moderieren, Präsentieren – auf allen Sinnesebenen. – Infos zu diesem Titel und Online-Bestellung unter Materialien

Redebeiträge überzeugend einbringen
– Rhetorik der freien Rede

Dieses Seminar bietet Hilfen, Sicherheit im freien Reden zu gewinnen.

  • Redevorbereitung
  • Aufbau eines Manuskripts
  • Spontanreden
  • Meinungs- und Überzeugungsreden
  • Statementtechnik
  • Kriterien zur Beurteilung von Redeverhalten

Literatur:
Ike Sprenger: Gesagt –– getan. Sprachliche Durchsetzung (nicht nur) für Frauen. – Infos zu diesem Titel und Online-Bestellung unter Materialien

Gesprächsführung
und Verhandlungstechnik

Schwerpunkte:

  • Statementtechnik
  • Anträge überzeugend einbringen
  • Entscheidungsgespräche in der Gruppe
  • Vorbereitung einer Verhandlung
  • effektive Zusammenarbeit in Verhandlungen

Literatur:
siehe oben

Konfliktlösungstraining und
Umgang mit schwierigen GesprächspartnerInnen

Dieses Seminar zeigt auf, wie Konflikte mit möglichst wenig Reibungsverlust angegangen werden können.

  • Lösung personeller und interpersoneller Konflikte
  • Konfliktlösung durch Zielbestimmung
  • Konfliktgespräche professionell führen
  • kreative Konfliktlösungsstrategien
  • Umgang mit schwierigen GesprächspartnerInnen

Literatur:
Ike Sprenger: Konfliktlösungstraining und Umgang mit schwierigen GesprächspartnerInnen.
Infos zu diesem Titel und Online-Bestellung unter Materialien

Moderieren – präsentieren
– auf allen Sinnesebenen

Das Seminar vermittelt neben Methoden der Moderation und Präsentation Fertigkeiten in der Wahrnehmung, auf welchen Ebenen Inhalte am effektivsten zu vermitteln sind.

  • Moderationstechniken
  • Präsentationstechniken
  • Steigerung der Kommunikationsfähigkeit

Literatur:
Ike Sprenger: Gruppen leiten, Moderieren, Präsentieren – auf allen Sinnesebenen. – Infos zu diesem Titel und Online-Bestellung unter Materialien

Einzelcoaching

Ziel des Workshops ist das Vermitteln von ausgewählten und zielorientierten Methoden als Basiskompetenz für das Coachen von Einzelpersonen im Vier-Augen-Gespräch.

  • Überprüfung und Weiterentwicklung von Ideen und Visionen
  • Zielfindung und Konzeptionsentwicklung
  • Kurzfristige und langfristige Realisierung von den definierten Zielen

Literatur:
Daniela Gurn: Methodenkoffer des kreativen und innovativen Einzelcoachings

Teamcoaching

In diesem Baustein lernen Sie Methoden kennen und entwickeln, die Sie als Führungskraft bei der Teamentwicklung unterstützen. Folgende Bereiche werden mit einander verknüpft:

  • Kommunikation, Kooperation und Koordination im Team
  • Klärung von Missverständnissen und Konflikten im Team
  • Mögliche wechselseitige kollegiale Unterstützung innerhalb des Teams

Literatur:
Daniela Gurn: Teamcoaching: Eine effektive Methode Teams gewinnbringend auf ein Ziel zu einzuschwören!

Systemisches Coaching

Systemisches Coaching entwickelt Methodenkompetenz, um Veränderungsmöglichkeiten in systemischen „Bedingheiten“ zu schaffen.

  • Stabilisieren oder Verändern des Systems?
  • Perspektivwechsel in Systemen
  • Selbstorganisatorische Prozesse hervorbringen

Literatur:
Daniela Gurn: Selbstsicher agieren in Systemen

Selbstcoaching – Selbstmanagement

Dieses Seminar hat zum Ziel, Ihr eigener Coach zu werden und diese Fähigkeiten an andere weiter zu geben. In drei Schritten lernen Sie:

  • Die Macht der kleinen Schritte: Unterstützung bei der eigenen Zielfindung und Umsetzung
  • Arbeit mit den eigenen Ressourcen und Strategieentwicklung, um die Ziele in die Praxis umzusetzen
  • Verankern der Ressourcen im Alltag, um einen ständigen Zugriff auf ihre Fähigkeiten zu haben

Literatur:

  • Daniela Gurn: Selbst laufen lernen;
  • Ike Sprenger: Zeitmanagement, Selbstmanagement, Lebensgestaltung – Infos zu diesem Titel und Online-Bestellung unter Materialien

Seminargestaltung

Über jeden Block erhalten Sie ein Teilnahmezertifikat.

  • Die Gesamtausbildung befähigt Sie, als Coach in politischen (und beruflichen) Zusammenhängen tätig zu werden.
  • Jeder Baustein ist in sich abgeschlossen und garantiert Zuwachs persönlicher Kompetenz. Die Fortbildungen sind praxisnah und anregend.
  • Die Veranstaltungen sind als Baukastensystem konzipiert. Sie können jeden Einzelbaustein als Tagesveranstaltung gestalten. Oder Sie verabreden mit uns eine mehrtätige Folge bestehend aus Bausteinen Ihrer Wahl.